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Einladungen hat der Förderverein versandt, um
Winzer und Zimmeranbieter aus der Region von Neef
bis Senheim im Weinbaumuseum Schlagkamp zu
versammeln. Rund 60 Teilnehmer zeigten das große
Interesse der Region an diesem Thema. Ziel ist
es, zwischen Ediger und der anderen Seite der
Mosel wieder eine Fährverbindung hinzubekommen.
Gäste und Einheimische aus Senheim bis Neef
hätten damit für Rundwanderungen die
Möglichkeit, den Calmont-Klettersteig mit
aufzunehmen. Denn alle Gemeinden der Region
sollen von seiner großen Anziehungskraft
profitieren.
Als Nebeneffekt hätten auch die
Grundstückbesitzer aus Ediger und Eller wieder
einen kürzeren Zugang zu ihren Parzellen auf der
anderen Moselseite.
Ebenfalls können die Wanderwege in Richtung
Senheim-Senhals-Nehren, in Richtung Kloster
Stuben -, bzw. Peterskapelle - Neef und Bremm
oder Neefer Bachtal attraktiver werden.
Kombiniert mit einer Bahnfahrt nach Ediger-Eller,
bzw. von Ediger-Eller nach Neef sollen dem
Wanderer / Radwanderer mehr Möglichkeiten
geboten werden.
Das ist nur hin zu bekommen, wenn alle am
Tourismus partizipierenden Betriebe,
Institutionen und Gemeinden zusammen arbeiten.
Wolfgang Wabnitz vom Förderverein begrüßte
die Versammlung und leitete in das Thema ein.
Ortsbürgermeister Norbert Krötz erläuterte die
Einzelheiten. Die Fähre soll durch die Gemeinde
Ediger-Eller angeschafft werden. Der
Förderverein würde sich an den
Anschaffungskosten beteiligen. Durch die Abnahme
von festen Kartenkontingenten sollen sich die
Dienstleister der Region an den jährlichen
Betriebskosten beteiligen. Diese werden auf
15.000 € geschätzt.
Zunächst soll die Fähre an den Wochenenden
ab Freitagnachmittag verkehren. Sie wird die
Region attraktiver machen und lässt sie damit
noch mehr zusammen wachsen.
Die Anwesenden zeichneten am Abend bereits
für die Abnahme von 1.600 Karten.
Man will sich nun um die Fähre und den
Fährmann bemühen. Angeregt wurde auch die
Instandsetzung des Radweges auf der anderen
Moselseite.
Anschließend trug Egbert Bremen (Architekt)
den Stand zu dem römischen Höhenheiligtum auf
dem Calmont vor. Die Grabungsergebnisse belegten,
dass es sich um einen gallorömischen
Umgangstempel handelte. Es ist einer von 375
Tempeln dieser Bauart, aber als herausragende
Besonderheit ist es der einzige, der an der
Hangkante liegt. Der Tempel soll Teil des neuen
Kulturweges der Religionen werden. Die
Ausgrabungsergebnisse waren so überzeugend, dass
er auch in die überregionale Straße der
Römer aufgenommen wurde.
Wir sprechen alle Bürger der Region an, das
Anliegen mit einer Kartenabnahme zu
unterstützen. Das Formular hierzu findet sich im
Anhang.
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