Mosel-Querung mit neuem Fährboot
Infoveranstaltung im Weinbaumuseum Schlagkamp am 15. März 2007
   
  340 Einladungen hat der Förderverein versandt, um Winzer und Zimmeranbieter aus der Region von Neef bis Senheim im Weinbaumuseum Schlagkamp zu versammeln. Rund 60 Teilnehmer zeigten das große Interesse der Region an diesem Thema.

Ziel ist es, zwischen Ediger und der anderen Seite der Mosel wieder eine Fährverbindung hinzubekommen. Gäste und Einheimische aus Senheim bis Neef hätten damit für Rundwanderungen die Möglichkeit, den Calmont-Klettersteig mit aufzunehmen. Denn alle Gemeinden der Region sollen von seiner großen Anziehungskraft profitieren.

Als Nebeneffekt hätten auch die Grundstückbesitzer aus Ediger und Eller wieder einen kürzeren Zugang zu ihren Parzellen auf der anderen Moselseite.

Ebenfalls können die Wanderwege in Richtung Senheim-Senhals-Nehren, in Richtung Kloster Stuben -, bzw. Peterskapelle - Neef und Bremm oder Neefer Bachtal attraktiver werden. Kombiniert mit einer Bahnfahrt nach Ediger-Eller, bzw. von Ediger-Eller nach Neef sollen dem Wanderer / Radwanderer mehr Möglichkeiten geboten werden.

Das ist nur hin zu bekommen, wenn alle am Tourismus partizipierenden Betriebe, Institutionen und Gemeinden zusammen arbeiten.

Wolfgang Wabnitz vom Förderverein begrüßte die Versammlung und leitete in das Thema ein. Ortsbürgermeister Norbert Krötz erläuterte die Einzelheiten. Die Fähre soll durch die Gemeinde Ediger-Eller angeschafft werden. Der Förderverein würde sich an den Anschaffungskosten beteiligen. Durch die Abnahme von festen Kartenkontingenten sollen sich die Dienstleister der Region an den jährlichen Betriebskosten beteiligen. Diese werden auf 15.000 € geschätzt.

Zunächst soll die Fähre an den Wochenenden ab Freitagnachmittag verkehren. Sie wird die Region attraktiver machen und lässt sie damit noch mehr zusammen wachsen.

Die Anwesenden zeichneten am Abend bereits für die Abnahme von 1.600 Karten.

Man will sich nun um die Fähre und den Fährmann bemühen. Angeregt wurde auch die Instandsetzung des Radweges auf der anderen Moselseite.

Anschließend trug Egbert Bremen (Architekt) den Stand zu dem römischen Höhenheiligtum auf dem Calmont vor. Die Grabungsergebnisse belegten, dass es sich um einen gallorömischen Umgangstempel handelte. Es ist einer von 375 Tempeln dieser Bauart, aber als herausragende Besonderheit ist es der einzige, der an der Hangkante liegt. Der Tempel soll Teil des neuen Kulturweges der Religionen werden. Die Ausgrabungsergebnisse waren so überzeugend, dass er auch in die überregionale „Straße der Römer“ aufgenommen wurde.

Wir sprechen alle Bürger der Region an, das Anliegen mit einer Kartenabnahme zu unterstützen. Das Formular hierzu findet sich im Anhang.

 
Bestellformular für Fährkarten
 
 
 
 
     
 
Seiten der Region: calmont-mosel.de bremm.info ediger-eller.de neefmosel.de